Ohne dich wäre ich ein anderer
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Der Autor spricht hier von drei Arten der Liebe: der zwischen Mann und Frau, zwischen Eltern und Kind und zwischen Lehrer und Schüler. Alle drei sind gewaltig und transzendent, und sie stiften Identität.
Zu lieben ist ökonomisch sinnvoll – das gilt für den inneren Zwist ebenso wie für den äußeren
»Liebe macht blind«, sagt man. Blind gegenüber den Notwendigkeiten des täglichen Lebens. Blind gegenüber dem Optimieren der Wirtschaftsbilanz zum Beispiel, dem Senken der Ausgaben und dem Steigern der Einnahmen. Aber das stimmt nicht. Liebe macht sehend -– und sie beginnt damit auf der Ebene des Wirtschaftlichen. Sie integriert die »niedere« Ebene, auf der wir rechnen und gegenrechnen – müssen –, um sich dann aufzuschwingen zu Höherem, bis hin zur bedingungslosen Akzeptanz und Hingabe.
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